Welt bereisen Das Reiseblog des Ökumenischen Heiligenlexikons

Kategorie: Italien 2022

Nie­der­rhein und Ruhr­ge­biet

   J. Schä­fer         

Sonn­tag, 20. Fe­bru­ar, bis Mitt­woch, 23. Fe­bru­ar

An­läss­lich eines Be­suchs bei der Fa­mi­lie mei­nes Soh­nes und dem 1. Ge­burts­tag mei­nes En­kels in Köln be­su­che ich Ziele am Nie­der­rhein und im Ruhr­ge­biet; einer der Hö­he­punk­te: der Ma­ri­en-Wall­fahrtsort Keve­la­er, im Bild die Ker­zen­ka­pel­le.

Ge­gen­über von Hen­d­ri­na Jo­se­pha Sten­manns Ge­burts­haus in Issum: Ka­me­le!

Ein­drück­lich neben an­de­rem auch die von Lud­ger von Müns­ter ge­grün­de­te Ab­tei­kir­che St. Lud­ge­rus in Es­sen-Wer­den; das Klos­ter lei­te­te spä­ter Hil­de­grim, in der Kir­che gibt es Re­li­qui­en von Emma von Lesum und Fe­li­ci­tas.

Ge­fah­ren bin ich in die­sen fünf Tagen - außer der Hin- und Rück­rei­se nach Köln - 657 km und habe 239 Fotos ge­macht, davon kamen 30 ins Hei­li­gen­le­xi­kon.

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Ru­pel­rath und Gel­dern gibt's nicht
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Log­buch Rei­se­log­buch 2022-1

ge­schrie­ben vom 19. bis 21. März 2022

Sar­di­ni­en, die Wilde

   J. Schä­fer         

Sonn­tag, 27. Fe­bru­ar, bis Sonn­tag, 6. März

Nach dem üb­li­chen Be­such in Aigle war die Fahrt zum Hafen in Li­vor­no eine an­ge­neh­me Ta­ges­rei­se bei schöns­tem Früh­lings­wet­ter und die nächt­li­che Über­fahrt mit der Fähre nach Olbia gut für er­hol­sa­men Schlaf - al­ler­dings mit frü­hem Auf­ste­hen schon um 5.30 Uhr. Sar­di­ni­en emp­fing mich mit strah­len­dem Son­nen­schein und Wärme.

Sar­di­ni­en, die Viel­fäl­ti­ge

   J. Schä­fer         

Mon­tag, 7. März, bis Sonn­tag, 13. März

Die Fahrt durch die Berge - kur­ven­reich wäre un­ter­trie­ben, sie be­steht nur aus Kur­ven - führt mich nach Lo­ce­ri zur Bac­chus ge­weih­ten Kir­che.
In Madas sehe ich am Bahn­hof Schie­nen­fahr­zeu­ge der Tren­i­ni verde. Diese Schmal­spur­bah­nen mit den grü­nen Züg­lein er­schlos­sen mit 630 km Stre­cken man­che Teile der Insel, heute wer­den sie durch Om­ni­bus­se er­setzt, ei­ni­ge Teil­stre­cken durch die Berge sind im Som­mer für Tou­ris­ten noch in Be­trieb …

Ein­mal rund um Si­zi­li­en

   J. Schä­fer         

Don­ners­tag, 24. März bis Don­ners­tag, 31. März

Meine Rund­rei­se, die ja schon vor zwei Jah­ren nach der Rück­kehr aus Tu­ne­si­en ge­plant war, be­ginnt mit einer Über­ra­schung: Ben­zin und Die­sel sind deut­lich bil­li­ger ge­wor­den. Nach­dem Die­sel wegen des Ukrai­ne-Krie­ges rund 2,25 € ge­kos­tet, hat, tanke ich heute für 1,85 €. Der ita­lie­ni­sche Staat hat ges­tern be­schlos­sen, den Sprit mit 30,5 Cent pro Liter zu sub­ven­tio­nie­ren, er will das be­zah­len v. a. mit einer Son­der­steu­er auf die Ex­tra­ge­win­ne der Mi­ne­ral­öl-Ge­sell­schaf­ten. Und die sind of­fen­bar so er­schro­cken, dass sie gleich noch von sich aus 10 Cent dar­auf­ge­legt haben. So geht Po­li­tik, Herr Lind­ner!
Mein ers­tes Ziel ist Ma­za­ra del Vallo, wo für Vitus (Veit) die - ge­schlos­se­ne - Kir­che San Vito in Urbe er­baut wurde, ich aber in der Um­ge­bung schö­ne Ma­le­rei­en ent­de­cke.

Ba­si­li­ka­ta und Ci­len­to

   J. Schä­fer         

Diens­tag, 19. April, bis Sams­tag, 30. April

Ich bin un­ter­wegs in der Ge­gend, wo die Trul­li zu­hau­se sind. Diese Häu­ser mit ihrer ein­zig­ar­ti­gen Form wur­den ohne Mör­tel aus Stei­nen auf­ge­schich­tet, um der Be­steue­rung von Bau­ten zu ent­ge­hen, die Bau­wei­se hat sich bis heute er­hal­ten.
Am ers­ten Ziel, dem Klos­ter der Ka­pu­zi­ner in Mar­ti­na Fran­ca, wo der flie­gen­de Or­dens­bru­der Jo­seph von Coper­ti­no eine erste Auf­nah­me fand, er­le­be ich ein drie­fa­ches Wun­der: di­rekt da­ne­ben ein Park­platz und das Post­amt, das ich brau­che. Beim Ein­tre­ten ist die­ses voll wie immer, ich ziehe meine Num­mer und stel­le mich auf lan­ges War­ten ein - auch wie immer - aber werde noch in der Se­kun­de auf­ge­ru­fen!

Sa­ler­no, die Halb­in­sel von Sor­rent und rund um Nea­pel

   J. Schä­fer         

Sonn­tag, 1. Mai, bis Diens­tag, 10. Mai

Es ist Sonn­tag, also der rich­ti­ge Tag zum Be­such einer Sadt, weil we­ni­ger Ver­kehr ist. Aber es auch der 1. Mai und der erste völ­lig un­ge­trüb­te und warme Son­nen­tag des Jah­res, zudem ist in Sa­ler­no über­all in der Stadt ver­teilt Mit­tel­al­ter­markt so wie hier auf dem ehe­ma­li­gen rö­mi­schen Forum vor der ehe­ma­li­gen Kir­che San­tis­si­ma Ad­do­lo­ra­ta, wie mir am Tag zuvor meine Cam­ping­nach­barn er­zähl­ten. Des­halb ist die Stadt schon am Mor­gen voll von Autos und Men­schen.

Nea­pel

   J. Schä­fer         

Mitt­woch, 11. Mai, bis Frei­tag, 20. Mai

Schon am ver­gan­ge­nen Sams­tag war ich in Nea­pel, um die Stadt er­füh­len zu kön­nen; der Zug fährt un­weit mei­nes Cam­ping­plat­zes Spar­ta­cus in Pom­pei los, al­ler­dings warte ich fast ½ Stun­de und er braucht dann gut 40 Mi­nu­ten zum Bahn­hof in Zen­trums­nä­he. Schon die erste Kir­che, Santa Maria del Car­mi­ne Mag­gio­re: eine Wucht!

Süd­lich von Rom

   J. Schä­fer         

Don­ners­tag, 2. Juni, bis Sams­tag, 11. Juni

Am ita­lie­ni­schen Na­tio­nal­fei­er­tag mache ich mich wie­der auf, zu­erst zum ehe­ma­li­gen An­we­sen der Fa­mi­lie Go­ret­ti in Le Fe­rie­re, wo Maria Go­ret­ti schwer ver­letzt wurde - es ist heute Ge­denk­stät­te als Haus des Mar­ty­ri­ums -, dann zum frü­he­ren Kran­ken­haus Or­se­ni­co in Net­tu­no, wo sie starb, und schlie­ß­lich zu die­sem ihr ge­weih­ten Sank­tua­ri­um in Net­tu­no.

Lu­xem­burg und Frank­reichs Nord­os­ten

   J. Schä­fer         

Sams­tag, 9. Juli, bis Mitt­woch, 20. Juli

Von Aigle bin ich am 23. Juni nach Hause nach Stutt­gart zu­rück­ge­kehrt, denn an der Kiste stand die In­spek­ti­on an, die auf­grund un­dich­ter In­jek­to­ren - könn­te einen ka­pi­ta­len Mo­tor­scha­den ver­ur­sa­chen - auch drin­gend nötig war, zudem sag­ten die Pro­gno­sen für Ober­ita­li­en Tem­pe­ra­tu­ren um die 40° vor­aus und gin­gen schon die Mel­dung über den aus­tro­cke­nen­den Po durch die Pres­se.
Nach der In­spek­ti­on blie­ben mir dann noch acht Tage, die habe ich ge­nutzt zur Fahrt nach Lu­xem­burg und Frank­reichs Nord­os­ten. In Bous in Lu­xem­burg gab es eine Ma­ri­en­er­schei­nung, eben­so im ehe­ma­li­gen Klos­ter der Do­mi­ni­ka­ne­rin­nen in der Stadt Lu­xem­burg.
In der In­nen­stadt Lu­xem­burg gibt es fast keine Park­plät­ze - die sind ja auch nicht nötig, denn der ÖPNV ist im gan­zen Land kos­ten­los. Und das Er­geb­nis ist, dass die Stadt bre­chend voll von Men­schen ist, ob­wohl keine be­son­de­re Ver­an­stal­tung statt­fin­det; aber die Leute nut­zen den Sams­tag­nach­mit­tag zum Stadt­bum­mel, die An­fahrt ist ja pro­blem­los. In Deutsch­land wird ge­klagt über die ver­öde­ten In­nen­städ­te - hier kann man die Lö­sung sehen: Nah­ver­kehr kos­ten­frei und die Men­schen nut­zen ihn und be­le­ben die In­nen­stadt.
In der Ka­the­dra­le in Lu­xem­burg wird das Gn­den­bild Maria - Trös­te­rin der Be­trüb­ten ver­ehrt und lie­gen die Ge­bei­ne von Ter­tul­li­nus und Chry­san­thus.

Al­pen­tä­ler und Turin

   J. Schä­fer         

Frei­tag, 9. Sep­tem­ber, bis Diens­tag, 20. Sep­tem­ber

Nach Ende der Som­mer­fe­ri­en be­su­che ich den Wes­ten von Nord­ita­li­en. Auf dem Weg dort­hin und wie üb­lich zur Tante in Aigle be­su­che ich das Klos­ter St. Urban in Pfaff­nau bei Lu­zern, wo Re­mi­gius ver­ehrt wird.

Im Pie­mont und in Li­gu­ri­en

   J. Schä­fer         

Frei­tag, 30. Sep­tem­ber bis Frei­tag, 7. Ok­to­ber

Die neue Tour be­ginnt wie­der an einem Re­gen­tag und zu­nächst in Asti - wobei man Pe­trus zu­gu­te hal­ten muss, dass der Regen genau bei mei­ner An­kunft auf­ge­hört und erst genau bei der Wei­ter­fahrt wie­der an­ge­fan­gen hat! Die Kir­che San Se­con­do wurde er­baut am Ort des Mar­ty­ri­ums von Se­cun­dus von Asti. Bruno von Asti war an ihr, der da­ma­li­gen Ka­the­dra­le, Ka­no­ni­ker, Eva­si­us von Asti war der - an­geb­lich - erste Bi­schof der Stadt, Pro­jec­tus von Ca­sa­le sein Dia­kon.
Di­rekt neben der Kir­che steht die­ses Rat­haus. Im Klos­ter an der Kir­che della Con­so­la­ta war Jo­han­nes Bona Prior.

Genua

   J. Schä­fer         

Sams­tag, 8. Ok­to­ber bis Frei­tag, 14. Ok­to­ber

Mein ers­tes Ziel beim Rund­gang durch Genua: die Piaz­za del Prin­ci­pe, wo Lim­ba­nia im eins­ti­gen Klos­ter lebte. Die un­säg­li­chen Kreuz­fahrt­schiff sind auch schon da …